Kurz gesagt:
- Die Immobilienpreise in Weilheim liegen über dem bayerischen Schnitt, getragen von der Lage im Alpenvorland, der Nähe zu München und dem knappen Bauland im Landkreis Weilheim-Schongau.
- Die Preisportale sind sich uneins wie selten: Für Häuser reichen die Angaben Mitte 2026 von rund 4.600 bis über 8.000 Euro pro Quadratmeter. Der Grund: Sie werten Angebotspreise aus, keine echten Verkäufe.
- Die belastbare Grundlage liefern der Gutachterausschuss im Landkreis Weilheim-Schongau und die amtlichen Bodenrichtwerte, nicht ein einzelner Quadratmeterpreis aus dem Netz.
- Was Ihre Immobilie wirklich wert ist, zeigt erst eine individuelle Bewertung. Bei JD Homes ist die kostenfrei und unverbindlich.
Wer in Weilheim ein Haus oder eine Wohnung besitzt und über einen Verkauf nachdenkt, gibt früher oder später "Immobilienpreise Weilheim" in die Suche ein. Und landet prompt in einem Widerspruch: Das eine Portal nennt für Häuser gut 4.600 Euro pro Quadratmeter, das nächste über 8.000. Fast das Doppelte, für denselben Ort, zur selben Zeit. Welcher Wert stimmt für Ihr Haus? Ehrliche Antwort: keiner davon zwangsläufig. In diesem Ratgeber ordnen wir die Marktlage in Weilheim ein, erklären, warum die Zahlen so streuen, und zeigen, woran Sie einen realistischen Preis erkennen. Ohne Fachchinesisch, mit den amtlichen Daten für unsere Region.
Was die Immobilienpreise in Weilheim gerade prägt
Weilheim liegt als Wohnstandort günstig, und das schlägt auf die Preise durch. Die Kreisstadt liegt im nördlichen Alpenvorland, gut vierzig Minuten mit der Bahn nach München, im Rücken der Staffelsee und das Murnauer Moos, in Reichweite der Bergwelt und trotzdem mit eigener Infrastruktur, Gymnasium, Krankenhaus, Fußgängerzone. Diese Mischung aus Erreichbarkeit und Landschaft zieht Käufer an, die sonst näher an München suchen würden und dort keinen Fuß mehr auf den Boden bekommen.
Wer hier verkauft, verkauft also in einem gefragten Umfeld. Aber Weilheim ist auch kein einheitlicher Markt. Eine sanierte Altbauwohnung nahe dem Marienplatz, ein Reihenhaus in einem Neubaugebiet, ein älteres Einfamilienhaus in einem der Ortsteile, das sind drei verschiedene Preiswelten. Ein pauschaler Quadratmeterpreis presst sie in eine Zahl, die auf Ihr konkretes Objekt selten passt.
Bundesweit hat sich der Markt zuletzt beruhigt. In Bayern wurden 2025 laut Immobilienmarktbericht Bayern 2026 rund 142.712 Immobilien verkauft, ein Plus von 11,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr; der Geldumsatz stieg auf etwa 56 Milliarden Euro. Nach den heißen Jahren ist das eher eine Stabilisierung als ein neuer Boom. Für Sie als Eigentümer heißt das vor allem: Der Zeitpunkt ist nicht mehr so eindeutig "gut" wie 2021, aber solide Objekte in einer Lage wie Weilheim finden weiterhin ihre Käufer.
Ein Hinweis zur Abgrenzung: Hier geht es um das Preisniveau in Weilheim, also um den Markt über viele Objekte hinweg. Was Ihr konkretes Haus wert ist und wie eine Immobilienbewertung in Weilheim Schritt für Schritt abläuft, mit Verfahren, Ortstermin und Unterlagen, lesen Sie im verlinkten Ratgeber. Geht es Ihnen allein um den Boden, etwa bei einer unbebauten Parzelle, führt Sie der Weg zum Grundstückswert in Weilheim. Warum die Portale für genau diese Objekte so unterschiedlich rechnen, sehen Sie gleich.
Warum die Portalzahlen für Weilheim so weit auseinanderliegen
Sie haben es beim Suchen selbst gemerkt: Die Portale sind sich nicht einig, und in Weilheim ist die Spanne besonders wild. Ein Vergleich von Mitte 2026 zeigt es schwarz auf weiß. Ein Portal weist für Häuser in Weilheim rund 4.620 Euro pro Quadratmeter aus, ein anderes gut 5.590, ein drittes über 8.000. Bei einem 140-Quadratmeter-Haus liegen zwischen der niedrigsten und der höchsten Angabe fast eine halbe Million Euro. Nur aus der Wahl des Portals.
Der Grund ist technisch, aber entscheidend: Diese Zahlen stammen aus Angebotspreisen, also aus dem, was Verkäufer in ihren Inseraten aufrufen. Sie sind keine notariell beurkundeten Verkaufspreise. Was am Ende tatsächlich gezahlt wird, liegt oft darunter und taucht in keinem öffentlichen Durchschnitt auf. Dazu kommt: Weilheim ist mit gut 22.000 Einwohnern kleiner als eine Großstadt, es gibt entsprechend wenige Inserate, und schon ein oder zwei außergewöhnlich teure Objekte ziehen den Durchschnitt eines Portals kräftig nach oben. Bei kleiner Datenbasis wird aus einem Ausreißer schnell ein vermeintlicher Marktpreis.
Als grobe Orientierung taugen die Portalwerte trotzdem, man muss sie nur richtig lesen: als Angebots-Spanne, nicht als Preisschild für Ihr Haus. Woher die wirklich belastbaren Zahlen kommen, sehen Sie im nächsten Abschnitt.
Kurzfazit: Portalzahlen zeigen, was Verkäufer verlangen, nicht was Käufer zahlen. In einem kleineren Markt wie Weilheim streuen sie besonders stark. Als erster Anhaltspunkt in Ordnung, als Verkaufspreis untauglich.
Die amtliche Datengrundlage: Bodenrichtwerte und der Gutachterausschuss Weilheim-Schongau
Es gibt eine Quelle, die näher an der Realität ist als jedes Portal: der Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Landkreis Weilheim-Schongau. Dieses unabhängige Gremium wertet die tatsächlichen Kaufverträge aus, die bei den Notaren geschlossen werden. Aus diesen echten Verkäufen leitet es die Bodenrichtwerte ab, also den durchschnittlichen Lagewert des Bodens je Quadratmeter für eine bestimmte Zone.
Ein paar Fakten dazu, die selten jemand erklärt:
- Zuständig ist der Gutachterausschuss für den gesamten Landkreis Weilheim-Schongau. Die Geschäftsstelle sitzt in der Pütrichstraße 8 in Weilheim, direkt am Landratsamt.
- In Bayern werden die Bodenrichtwerte im Zwei-Jahres-Rhythmus ermittelt, jeweils zum 1. Januar der geraden Jahre. Für Weilheim liegen die Werte zum Stichtag 1. Januar 2024 vor, der nächste turnusgemäße Stichtag ist der 1. Januar 2026. Die Stadt Weilheim hat die Werte zum Stichtag 2024 im Amtsblatt bekannt gemacht, allerdings ohne konkrete Eurozahlen im Text, die stehen im Portal.
- Für die Orientierung gibt es einen kostenfreien Betrachtungsdienst unter bodenrichtwerte.bayern.de. Eine formelle, rechtssichere Einzelauskunft über BORIS Bayern kostet im Landkreis Weilheim-Schongau 30 Euro je Abfrage. Diese beiden Wege bitte nicht verwechseln: Der eine ist zum Nachschauen, der andere ist der amtliche Auszug.
Wie Sie den Bodenrichtwert für Ihre Zone konkret abrufen und welche Zu- und Abschläge für Zuschnitt, Erschließung und Baurecht danach folgen, steht Schritt für Schritt im Ratgeber Grundstückswert ermitteln in Weilheim.
Ein Bodenrichtwert ist allerdings nur der Bodenanteil. Das Gebäude, sein Zustand, die Ausstattung, der Zuschnitt des Grundstücks, das steckt da nicht drin. Deshalb ersetzt auch die amtliche Zahl keine Bewertung des gesamten Objekts. Sie ist ein solides Fundament, mehr aber auch nicht.
Zur Einordnung des Preisniveaus: Bayernweit lag der mittlere Kaufpreis für ein Ein- oder Zweifamilienhaus 2025 bei rund 480.000 Euro, für eine Bestandswohnung bei etwa 3.600 Euro pro Quadratmeter (Immobilienmarktbericht Bayern 2026). Das sind Durchschnitte für ganz Bayern, von der Rhön bis zum Karwendel. Im gefragten Alpenvorland rund um Weilheim und den Staffelsee liegen die Werte spürbar höher, in strukturschwächeren Regionen deutlich darunter. Als grober Vergleichsrahmen hilft die Zahl, als Preisschild für Ihr Haus nicht.
Kurzfazit: Die amtlichen Daten des Gutachterausschusses Weilheim-Schongau sind das belastbare Fundament, doch sie liefern den Boden-, nicht den Gesamtwert. Den Rest macht Ihr konkretes Objekt.
Was den Preis Ihrer konkreten Immobilie in Weilheim bestimmt
Jetzt wird es praktisch. Ob Ihre Immobilie am oberen oder unteren Ende der Spanne landet, entscheiden ein paar Faktoren, die Sie zum Teil selbst einschätzen können. Gehen Sie die folgende Liste einmal ehrlich für Ihr Objekt durch.
Checkliste: Diese Faktoren treiben oder drücken Ihren Preis
- [ ] Mikrolage: ruhige Wohnstraße oder Durchgangsverkehr? Nähe zur Altstadt und zum Bahnhof oder abgelegener Ortsteil? In Weilheim macht die genaue Lage oft mehr aus als der Stadtteil auf dem Papier.
- [ ] Zustand und Baujahr: frisch saniert oder Renovierungsstau? Ein neues Dach und eine moderne Heizung sind bares Geld wert.
- [ ] Energetischer Stand: Energieausweis, Heizungsart, Dämmung. Käufer rechnen die Sanierungskosten heute direkt vom Preis ab.
- [ ] Grundstück: Größe, Zuschnitt, Bebaubarkeit. Gerade hier zählt der Bodenrichtwert Ihrer Lage.
- [ ] Wohnfläche und Grundriss: wie gut ist die Fläche wirklich nutzbar? Ein durchdachter Grundriss schlägt reine Quadratmeter.
- [ ] Ausstattung: Bäder, Böden, Küche, Balkon oder Garten, Stellplatz. Die Kleinigkeiten summieren sich.
Wenn Sie bei mehreren Punkten ins Grübeln kommen, ist das ganz normal. Genau diese Einschätzung nehmen wir Ihnen ab. Dafür schauen wir uns die Immobilie persönlich an. Warum diese Faktoren rund um Weilheim noch einmal anders wiegen als im bundesweiten Durchschnitt, dazu gleich.
Kurzfazit: Der Quadratmeterpreis aus dem Netz ignoriert genau die Dinge, die Ihren Preis wirklich bestimmen: Lage im Detail, Zustand und Energie.
Weilheim im Landkreis Weilheim-Schongau: das Gefälle Richtung See
Hier liegt der eigentliche Unterschied zu einem bundesweiten Ratgeber. Der Markt in Weilheim und im umliegenden Landkreis folgt eigenen Regeln, die man kennen muss, um einen Preis richtig einzuordnen.
Erstens gibt es ein spürbares West-Ost-Gefälle. Je näher eine Lage an den Starnberger See und damit an den Speckgürtel von München rückt, etwa Richtung Seeshaupt oder Bernried am Ostrand des Landkreises, desto höher klettern die Preise. Weilheim selbst sitzt in einer komfortablen Mittelposition: teurer als der ländliche Süden des Landkreises Richtung Schongau, günstiger als die Seengemeinden im Osten. Selbst innerhalb der Stadt zeigt sich das. Ein Preisportal weist Mitte 2026 für den Ortsteil Marnbach mit rund 5.350 Euro pro Quadratmeter den höchsten und für Deutenhausen mit etwa 4.790 Euro den niedrigsten Angebotswert aus, also gut 560 Euro Unterschied pro Quadratmeter allein zwischen zwei Weilheimer Ortsteilen. Auch das sind Angebots-, keine Verkaufswerte, und die Stichproben je Ortsteil sind klein. Das Muster dahinter ist trotzdem real: Lage schlägt Fläche.
Zweitens das knappe Bauland. Zwischen Moor, Schutzgebieten, Hochwasserflächen an der Ammer und gewachsenen Ortskernen ist Fläche im Landkreis rar, und wo wenig Boden verfügbar ist, bleiben die Grundstückswerte hoch. Die Portale nennen für Baugrundstücke in Weilheim Mitte 2026 Angebotswerte in der Größenordnung von rund 1.200 Euro pro Quadratmeter, auch das mit der bekannten Streuung. Wer ein größeres Grundstück oder ein Haus mit Baureserve im Zuschnitt besitzt, trägt hier oft einen Wert mit sich herum, den er selbst zu niedrig ansetzt.
Ein Gedankenspiel, wie sich das auswirken kann. Nehmen Sie ein älteres Haus am Weilheimer Ortsrand mit 700 Quadratmetern Grund, das auf den ersten Blick ganz normal geschnitten wirkt. Rechnen Sie zur Veranschaulichung eher konservativ mit 1.000 Euro pro Quadratmeter, also unter dem Angebotswert von rund 1.200 Euro von eben. Dann steckt allein im Boden ein Wert von rund 700.000 Euro, bevor das Gebäude überhaupt in die Rechnung kommt. Fällt beim Ortstermin dann noch eine mögliche stille Reserve im hinteren, teilbaren Teil des Grundstücks auf, verschiebt sich das Bild weiter. Genau deshalb lohnt sich der Blick auf den echten Bodenrichtwert Ihrer konkreten Zone, bevor Sie einen Preis im Kopf festzurren. Die Portalzahl fürs Haus insgesamt kann diesen Bodenanteil nämlich glatt untertreiben.
Drittens die Saisonalität. Die Nachfrage zieht klassisch im Frühjahr und Frühsommer an, wenn die Region grün ist und die Pendlerstrecke nach München bei Tageslicht angenehmer wirkt. Der richtige Zeitpunkt für die Vermarktung ist deshalb kein Detail. Ganz ehrlich: Den perfekten Moment gibt es nie, aber es gibt bessere und schlechtere Fenster, und die kennt man nur mit dem Ohr am regionalen Markt.
Kurzfazit: In Weilheim zahlen Käufer für Lage, Erreichbarkeit und die Nähe zum See mit, für Faktoren also, die kein überregionaler Durchschnitt abbildet.
Wie hoch sind die Immobilienpreise in Weilheim?
Als grobe Orientierung nennen die Immobilienportale Mitte 2026 für Weilheim etwa 4.700 bis 5.700 Euro pro Quadratmeter bei Wohnungen und je nach Quelle rund 4.600 bis über 8.000 Euro bei Häusern. Diese Werte beruhen auf Angebotspreisen und schwanken stark. Der tatsächliche Wert Ihrer Immobilie kann je nach Lage, Zustand und Ausstattung deutlich darüber oder darunter liegen.
Wichtig ist der Unterschied zwischen dem Preisniveau des Ortes und dem Wert Ihres Objekts. Das Ortsniveau beantwortet die Frage, ob Sie in einer teuren oder günstigen Gegend verkaufen. Ihre Frage ist aber eine andere: Was zahlt ein Käufer für genau dieses Haus, in diesem Zustand, in dieser Straße? Und die beantwortet nur eine Bewertung, die Ihr Objekt tatsächlich anschaut. Welcher Weg dorthin zu welchem Ziel passt, zeigt der direkte Vergleich im nächsten Abschnitt.
Kurzfazit: Das Ortsniveau sagt Ihnen, wie teuer die Gegend ist. Was Ihr Haus einbringt, sagt Ihnen erst eine Bewertung vor Ort.
Portalschätzung oder persönliche Wertermittlung?
Beide Wege haben ihren Platz. Der eine gibt Ihnen in dreißig Sekunden ein Gefühl, der andere eine Zahl, mit der Sie in ein Verkaufsgespräch gehen können. Der Vergleich zeigt, wofür sich welcher Weg eignet.
| Aspekt | Preisportal / Online-Rechner | Persönliche Wertermittlung |
|---|---|---|
| Datenbasis | Angebotspreise, Durchschnitte | Ihr Objekt + echte Vergleichsverkäufe + Bodenrichtwert |
| Berücksichtigt Zustand & Lage im Detail | nein | ja |
| Aufwand für Sie | wenige Klicks | ein Vor-Ort-Termin |
| Kosten | oft kostenlos, teils gegen Ihre Daten | bei JD Homes kostenfrei |
| Ergebnis | grobe Spanne | nachvollziehbare Einschätzung für den Verkauf |
| Geeignet für | erstes Gefühl | konkrete Verkaufsentscheidung |
Unser Weg ist bewusst der zweite, und trotzdem kostenlos. Wir schauen uns Ihre Immobilie an, ziehen die tatsächlichen Vergleichsverkäufe und den Bodenrichtwert für Ihre Lage heran und erklären Ihnen jeden Schritt. Sie bekommen eine Einschätzung, die Sie nachvollziehen können, und keine undurchsichtige Zahl aus einem Rechner. Welche drei Verfahren dabei zum Einsatz kommen, welche Unterlagen Sie brauchen und wie der Ortstermin abläuft, lesen Sie im Ratgeber zur Immobilienbewertung in Weilheim.
Kurzfazit: Für den ersten Eindruck reicht das Portal. Für eine Verkaufsentscheidung brauchen Sie eine Bewertung, die Ihr konkretes Objekt kennt.
Häufige Fragen
Was kostet der Quadratmeter in Weilheim?
Die Portale nennen Mitte 2026 grob 4.600 bis über 8.000 Euro pro Quadratmeter, je nach Objektart und Quelle. Das sind Angebotspreise mit sehr großer Streuung, keine echten Verkaufspreise. Ihr tatsächlicher Quadratmeterpreis hängt von Lage, Zustand, Baujahr und Ausstattung ab und lässt sich nur an Ihrem konkreten Objekt seriös bestimmen.
Steigen oder fallen die Immobilienpreise in Weilheim?
Nach den starken Anstiegen der vergangenen Jahre hat sich der bayerische Markt 2025 stabilisiert, bei wieder steigenden Verkaufszahlen (Immobilienmarktbericht Bayern 2026). Für ein gefragtes Mittelzentrum wie Weilheim bedeutet das: Gute Objekte in guten Lagen halten ihren Wert, während bei Sanierungsobjekten die Käufer inzwischen genauer rechnen. Eine pauschale Richtung für den ganzen Ort gibt es nicht.
Welcher Stadtteil in Weilheim ist am teuersten?
Nach den Angebotsdaten der Portale liegt Mitte 2026 der Ortsteil Marnbach mit rund 5.350 Euro pro Quadratmeter vorn, Deutenhausen bildet mit etwa 4.790 Euro das untere Ende. Verlassen Sie sich darauf aber nicht blind: Es sind Angebots-, keine Verkaufspreise, und die Stichproben je Ortsteil sind klein. Die tatsächliche Preisdifferenz zwischen zwei Lagen kennt am ehesten jemand, der die Verkäufe vor Ort verfolgt.
Was sagt der Bodenrichtwert über die Immobilienpreise in Weilheim aus?
Der Bodenrichtwert zeigt das amtliche Preisniveau des Bodens in einer Zone, abgeleitet aus echten Kaufverträgen. Er ist damit belastbarer als jede Portalzahl, beschreibt aber nur den Grund und nicht Ihr Gebäude. Für das Preisniveau ist er der beste Anker, für Ihren Verkaufspreis nur die halbe Rechnung. Den Abrufweg erklärt der Ratgeber Grundstückswert ermitteln in Weilheim.
Wie erfahre ich, was meine Immobilie in Weilheim wert ist?
Am sichersten über eine persönliche Wertermittlung. Wir schauen uns Ihre Immobilie vor Ort an, vergleichen sie mit tatsächlichen Verkäufen in der Region und beziehen den amtlichen Bodenrichtwert ein. Das Ergebnis ist eine transparente, nachvollziehbare Einschätzung. Bei JD Homes ist dieser Schritt kostenfrei und unverbindlich. Sie gehen damit keine Verpflichtung ein.
Über den Autor
Jonas Dotzer ist IHK-geprüfter Immobilienmakler (Erlaubnis nach § 34c GewO, erteilt durch das Landratsamt Garmisch-Partenkirchen) und Inhaber von JD Homes Immobilien in Murnau am Staffelsee. Gemeinsam mit Sebastian von Hunoltstein begleitet er Eigentümer und Käufer persönlich beim Verkauf, Kauf und der Vermietung, mit regionaler Marktkenntnis rund um Murnau, den Staffelsee, den Landkreis Weilheim-Schongau und den Großraum München. Ein fester Ansprechpartner, vom Erstgespräch bis zur Übergabe.
Was ist Ihre Immobilie in Weilheim wert?
Statt sich an widersprüchlichen Portalzahlen abzuarbeiten, lassen Sie den Wert einfach fachgerecht ermitteln. Wir erstellen Ihnen eine transparente, nachvollziehbare Einschätzung — kostenfrei und unverbindlich. Für ein Erstgespräch besuchen Sie uns in der Kemmelallee 8 in Murnau, oder wir kommen zu Ihnen nach Hause, das ist von Weilheim aus schnell erreichbar. Fürs Vorbereiten genügt, wenn Sie die wichtigsten Unterlagen bereitlegen: Grundbuchauszug, Flurkarte oder Lageplan, Energieausweis und die Wohnflächenberechnung. Fehlt etwas davon, ist das kein Problem, wir sagen Ihnen, worauf es ankommt.
Rufen Sie an: 08841 6288095 oder 0162 4051030, schreiben Sie an info@jd-homes.de oder nutzen Sie das Anfrageformular auf jd-homes.de. Wie eine transparente Bewertung im Detail abläuft, mit Verfahren, Ortstermin und Unterlagen, lesen Sie im Ratgeber zur Immobilienbewertung in Weilheim. Geht es um eine unbebaute Fläche, führt Sie Grundstückswert ermitteln in Weilheim über den Bodenrichtwert ans Ziel. Einen Vergleich, wie die Preise im benachbarten Landkreis entstehen, finden Sie unter Immobilienpreise in Garmisch-Partenkirchen. Wenn Sie den Verkauf schon konkreter planen, zeigen wir Ihnen die nächsten Schritte unter Immobilie verkaufen. Oder Sie fragen direkt Ihre kostenlose Immobilienbewertung an, und wir melden uns bei Ihnen. Für Fragen zwischendurch erreichen Sie uns auch jederzeit über die Kontaktseite.
Quellen
- Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Landkreis Weilheim-Schongau: Zuständigkeit, Abrufweg und Gebühr der Einzelauskunft (30 Euro je Abfrage; Geschäftsstelle Pütrichstraße 8, 82362 Weilheim; Stichtage im Zwei-Jahres-Turnus, aktuellster 01.01.2026). BORIS Bayern, https://www.boris-bayern.de/gutachterausschuss/weilheim, abgerufen am 15.07.2026 (Snapshot geprüft 15.07.2026).
- BORIS Bayern — Bodenrichtwertinformationssystem der bayerischen Gutachterausschüsse: Definition Bodenrichtwert, kostenfreier Betrachtungsdienst (bodenrichtwerte.bayern.de) versus kostenpflichtige amtliche Einzelauskunft. https://www.boris-bayern.de/, abgerufen am 15.07.2026 (Snapshot geprüft 15.07.2026).
- Stadt Weilheim i.OB: Neue Bodenrichtwerte zum Stand 01.01.2024, Amtsblatt Nr. 11/2024 (Ermittlung nach §§ 196, 199 BauGB i.V.m. BayGaV; Abruf über BORIS Bayern bzw. Geschäftsstelle; keine Eurozahlen im Beitrag). https://www.weilheim.de/mein-weilheim/buergerservice/rathaus/stadtinfo/amtsblaetter/1298-amtsblaetter-2024/amtsblatt-11-2024-veroeffentlicht-am-21-05-2024/13413-neue-bodenrichtwerte-zum-stand-01-01-2024, abgerufen am 15.07.2026.
- Bayerisches Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr / Oberer Gutachterausschuss: Immobilienmarktbericht Bayern 2026 (Berichtsjahre 2024/2025; bayernweite Werte, keine Weilheimer Einzelwerte). Pressemitteilung vom 24.06.2026, https://www.stmb.bayern.de/med/pressemitteilungen/pressearchiv/2026/73/index.php, abgerufen am 15.07.2026.
- Immobilienportal-Angebotsdaten für Weilheim i.OB (Stand Mitte 2026): Ortsteil-Angebotswerte Marnbach rund 5.350 Euro/m² (teuerster), Deutenhausen rund 4.790 Euro/m² (günstigster); Baugrundstücke rund 1.200 Euro/m². immowelt.de, https://www.immowelt.de/immobilienpreise/weilheim-i-ob, abgerufen am 15.07.2026. Angebots-, keine Kaufpreise.
Hinweis: Genannte Portal-Spannen und Ortsteilwerte sind Angebotspreise aus kommerziellen Immobilienportalen (Stand Mitte 2026), keine amtlichen Kaufpreise, und dienen nur der groben Orientierung. Die Beispielrechnung zum Bodenanteil verwendet eine ausdrücklich illustrative Rechengröße, keinen amtlichen Bodenrichtwert.
